Wir lieben am Bouldern draußen, dass es so kreativ und individuell ist! Ja, auch in der Halle kann der ein- oder andere Betabrake vorkommen und nicht jede klettert jeden Boulder auf die gleiche Art. Am Fels aber, wo erstmal gar nichts vorgegeben ist, sind der Kreativität und Entdeckerfreude deutlich weniger Grenzen gesetzt!
Unter Moos und Sand versteckt sich oft noch eine kleine Leiste, die den entscheidenden Tritt abgibt und manche unscheinbare Delle wird nach einigem Probieren zum perfekten Griff fürs erfolgreiche Durchsteigen.
Diese natürlich gegebenen Strukturen gilt es aber oft erstmal freizulegen, zu putzen, zu entdecken. Dabei hilft geeignetes Putzzeug und etwas Ahnung von den örtlichen Gegebenheiten. Je nach Gesteinsart und Bewuchs darf kräftig geschrubbt oder muss sehr vorsichtig gearbeitet werden.
An erster Stelle steht der Schutz der uns anvertrauten Umgebung: Wir sind immer nur zu Gast im Wald, am Fels, in der Natur. Deshalb hinterlassen wir so wenig Spuren wie möglich und informieren uns vorher, ob wir uns in einem speziell geschützten Gebiet befinden, welches beispielsweise seltenen Pflanzen als Refugium dient. Sind die Rahmenbedingungen geklärt, geht’s an die Ausrüstung: Was nehme ich mit, um mir den Boulder meiner Träume bestmöglich erschließen zu können?